Ein zeitgenössischer Romantiker

Versperrt in der Zeit

Wie ein Fluss ohne Ufer, der die Wesen, lebendig oder nicht, umarmt und anschliessend vernichtet, vergeht die Zeit, schonungslos aber gerecht, notwendig. Oder ist sie mehr ein Gefühl, ein Zustand des Bewusstseins, eine Erkenntnislehre a priori, wo alles seinen Sinn hat, wenn es mit einem Raum verbunden ist?

Zwischen diesen Bedeutungen lebt der Künstler sein Leben und kreiert seine Arbeiten wie zeitlose Ideen, die die zeitgenössische Welt ablehnen und versuchen ein unsterbliches Licht zu erreichen. So werden in seinen Gemälden möglichst Zeitspuren weggelassen, die Streetart auf den Wänden von Berlin verliert ihre Gegenwart und bleibt schwebend, illusorisch, die Möbel auf der Strasse klemmen sich in theatralischen Darstellungen ein, die Augen des Universum starren die Augen des Künstlers an, um sich in einem ewigen Moment zu treffen.

Arbeiten / Works